Ernährung beeinflusst Stresspegel

Mit gesunder Ernährung Stress bei Kindern senken

Unsere Ernährung beeinflusst die gesamte Gesundheit, so auch die Produktion der Stresshormone. Forscher haben nun herausgefunden, dass eine hohe Säurebelastung den Stress bei Kindern ankurbelt.

Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Universität Bonn haben herausgefunden, dass eine mineralstoffarme Ernährung zu erhöhten Stresshormonspiegeln bei Kindern führt. Im Körper wird vermehrt das Stresshormon Cortisol gebildet, wenn in der Ernährung Mineralstoffe fehlen, welche Säuren neutralisieren.

Stress bei Kindern durch Säure bildende Lebensmittel

Als Säure bildend gelten Fleisch und Wurstwaren, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch, Getreideprodukte und Hülsenfrüchte. Beispiele für Basen bildende Lebensmittel sind Obst und Gemüse. Bereits zuvor hatten die Forscher beobachtet, dass Kinder, welche sich überwiegend von Säure bildenden Lebensmitteln ernähren, eine geringere Knochenstabilität aufweisen und höhere Blutdruckwerte haben. Die aktuellen Studienergebnisse zeigen erstmals auf, dass die Qualität der Ernährung über hormonelle Mechanismen langfristig auf die Gesundheit wirkt. Für die Studie wurden die Urinproben von 200 gesunden Kinder untersucht.

Obst und Gemüse senken Säurelast

Nach Auffassung der an der Untersuchung beteiligten Wissenschaftler sind Obst und Gemüse diejenigen Lebensmittel, die vor allem aufgrund ihres Kalium- und Magnesiumgehaltes in besonders günstiger Weise die täglich im Stoffwechsel entstehende Säurebelastung neutralisieren.

Orientierst du dich an den allgemeinen Empfehlungen zur gesunden Ernährung, so tust du auch deinem Säure-Basen-Haushalt etwas Gutes. Bevorzugt werden sollten demnach pflanzliche Lebensmittel – 5 Portionen Gemüse und Obst sollten also täglich auf dem Speiseplan stehen. Deinen Verzehr von tierischen Lebensmitteln (insbesondere Fleisch- und Wurstwaren) solltest du reduzieren. Appetitlich und kindgerecht angerichtet lieben die meisten Kinder gesundes Fingerfood. Als kleine Snacks, die direkt von der Hand in den Mund wandern können, eignen sich Gemüsesticks aus Paprika und Möhren oder Gurkenscheiben genauso gut wie in Spalten geschnittene Äpfel oder mundgerechte Früchte wie Physalis und Cocktailtomaten.

In den Sommermonaten ist auch das Angebot an verschiedensten Beeren besonders groß. Dann sind auch die heimischen Früchte reif und wir können uns auf regionale Lebensmittel freuen. Bald reifen auch bei uns Himbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren heran, welche bei Kindern sehr beliebt sind. In den süßen Früchten stecken nicht nur Säure neutralisierende Mineralstoffe, sondern auch jede Menge Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.

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