Zu scharfes reizt den Magen

Diese Lebensmittel liegen schwer im Magen

Die Verträglichkeit von Lebensmitteln ist individuell verschieden. Mancher Magen reagiert sehr empfindlich auf schwer verdauliche Speisen. Völlegefühl, Magenschmerzen und Durchfall können die Folge sein.

Wenn du einen empfindlichen Magen hast und nach dem Verzehr von schwer verdaulichen Lebensmitteln Magen-Darm-Beschwerden bekommst, solltest du diese am besten meiden und durch leichter verdauliche Speisen ersetzen.

Zu viele Ballaststoffe können zu Blähungen führen

Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an und besitzen noch weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften. Eine zu große Menge an den Pflanzenfasern, vor allem, wenn man den reichlichen Verzehr nicht gewohnt ist, kann das Verdauungssystem überlasten und Beschwerden wie Blähungen und Völlegefühl auslösen. Steigere deshalb die Ballaststoffmenge in der Nahrung langsam, indem du Vollkornprodukte, Obst und Gemüse nach und nach vermehrt in den Speiseplan einbaust. Dein Körper muss sich erst an die Ballaststoffe gewöhnen. Bei den Getreideprodukten sind Brote und Brötchen mit fein vermahlenem Vollkorn besser verdaulich als grobe Brote.

Zu scharfes reizt den Magen

Sehr scharfes Essen brennt nicht nur im Mund, es kann ebenfalls die Schleimhaut im Magen reizen. Diese reagiert dann mit vermehrter Säureproduktion. In der Folge entsteht häufig schmerzhaftes Sodbrennen und vermehrtes Aufstoßen. Auch Röststoffe (in stark angebratenen Lebensmitteln oder auch Kaffee und Alkohol können die Magensäureproduktion steigern. Wer nach dem Genuss von Kaffee Magenschmerzen bekommt, sollte auf schonend geröstete Kaffeesorten zurückgreifen oder einen Schluck Milch in den Kaffee geben.

Gegartes Obst und Gemüse ist leichter verdaulich als rohes Gemüse

Gemüse kann schwer im Magen liegen. Viele Menschen bekommen Blähungen oder sogar Bauchschmerzen von rohem Kohl, Gurken, Zwiebeln, Rettich oder Lauch. Gedünstet oder gekocht ist Gemüse leichter verdaulich. Auch die Zugabe von Kräutern oder Gewürzen wie Kümmel kann die Verträglichkeit erhöhen. Leicht verdaulich sind zum Beispiel gegarte Tomaten (ohne Schale), Zucchini, gedämpfte Möhren oder gekochter, zarter Kohlrabi.

Bohnen sollten unbedingt immer ausreichend lange gekocht werden, da erst nach einer gewissen Zeit der Hitzeinwirkung schwer verdauliche oder sogar giftige Substanzen abgebaut werden. Auch das Einweichen vor dem Kochen kann die Verträglichkeit erhöhen. Verzehre Bohnen niemals roh! Auch Pilze, außer Champignons, müssen vor den Verzehr ausreichend lange gegart werden. Pilze sind im Allgemeinen schwer verdaulich. Auch hier kann wieder die Zugabe von Kümmel die Bekömmlichkeit erhöhen.

Obst sollte beim Verzehr unbedingt reif sein. Unreifes Obst ist schwer verdaulich und kann zu entsprechenden Beschwerden führen. Vor allem Steinobst wie Kirschen, Pflaumen und Aprikosen bekommen nicht jedem. Bananen, reife Birnen und Äpfel sind besser verdaulich.

Grüne Stellen an Tomaten und Kartoffeln großzügig wegschneiden

Grüne Stellen an Tomaten und Kartoffeln sollten vor dem Verzehr großzügig entfernt werden. Sie enthalten eine schwach giftige Substanz namens Solanin, welches in größeren Mengen zu Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall führen kann. Grüne Stellen an Möhren sind hingegen ungefährlich und enthalten kein Solanin.

Fettreiche Speisen sind schwer verdaulich

Speisen mit einem hohen Fettanteil wie Kroketten, Pommes frites, Bauchspeck, Ofenkäse oder Mayonnaise verlangen den Verdauungsorganen Schwerstarbeit ab. Der Körper braucht länger, fetthaltige Speisen zu verdauen. Sie bleiben viel länger im Magen und im Darm als fettarme Kost. Übelkeit, Völlegefühl und sogar Durchfall können die Folgen sein.

Alkohol wirkt nicht verdauungsfördernd

Auch das Verdauungsschnäpschen kann schwer verdaulich sein. Denn Alkohol hat die Eigenschaft, die Verdauung auszubremsen. Wenn wir also zum Essen Alkohol trinken, verzögert sich damit die Verdauung anstatt gefördert zu werden.