Deko für Weihnachten mit Kindern basteln

Weihnachten mit Kindern: So schön ist die Adventszeit

Lichterglanz und Besinnlichkeit – der Advent ist wirklich eine magische Zeit. Wir zeigen dir, wie Weihnachten mit Kindern dieses Jahr etwas ganz Besonderes wird, ohne Stress und Hektik.

Weihnachten mit Kindern geht auch stressfrei

Für viele Erwachsene bedeutet die Adventszeit purer Stress. Geschenke müssen gekauft und eingepackt werden, man hetzt von einer Weihnachtsfeier zur nächsten und für Ruhe und Besinnlichkeit bleibt eigentlich nicht viel Zeit.

Dabei ist es gerade für Eltern wichtig, im Advent einen Gang runter zu schalten. Weihnachten mit Kindern, das ist herausfordernd und wunderschön gleichzeitig. Manchmal ist es dann auch besser, die ein oder andere Weihnachtsfeier abzusagen, damit der Terminkalender nicht zu voll wird.

Gemütlich durch den Advent

Dabei ist es vor allem wichtig, auch in dieser Zeit auf die Bedürfnisse der Kleinen einzugehen. Wenn dein Kind abends eh schon überdreht ist, kann der Weihnachtsmarkt in puren Stress ausarten. Viele Menschen, laute Geräusche und blinkende Lichter führen schnell zu überreizten Kindern.

Eine Alternative dazu ist ein schöner Spaziergang im Dunkeln. Dabei könnt ihr in Ruhe Schwibbögen und Weihnachtsbäume bestaunen, die in der Dunkelheit leuchten. Oder ihr macht es euch zu Hause gemütlich, zündet die Kerzen auf dem Adventskranz an und hört ein ruhiges Hörspiel. Auch Weihnachtslieder singen oder Geschichten vorlesen steht in der Adventszeit bei den Kleinen hoch im Kurs.

Deko für Weihnachten mit Kindern basteln

Eigentlich ist es doch gerade in der Weihnachtszeit zu Hause am schönsten. Wer liebt es nicht, seine Wohnung mit Weihnachtsschmuck aufzuhübschen? Ob eher traditionell mit Deko und einer Krippe aus Holz, oder modern mit glitzernden Weihnachtskugeln und Lichterketten – Weihnachten ist für die meisten Menschen der Inbegriff von Gemütlichkeit.

Auch Kinder lieben es, dass das ganze Haus in einem besonderen Licht erstrahlt oder die Wohnung Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Da ist es gar nicht so schlimm, dass es abends früher dunkel wird und man zeitig nach drinnen geht. Die langen Winterabende im Advent sind daher perfekt geeignet, um mit seinen Kindern die Weihnachtsdeko oder Weihnachtsgeschenke für die Familie selber zu basteln. Beliebt sind dabei vor allem Sterne jeder Art. Je nach Alter lassen sich so Fensterbilder herstellen oder die bekannten Fröbelsterne. Auch eine Bastelei aus Origami eignet sich wunderbar als Geschenk für Oma und Opa.

Geschenke und Süßigkeiten – geht Weihnachten mit Kindern auch ohne?

Achja, Geschenke und die liebe Verwandtschaft – in manchen Familien werden die Knirpse mit frohen Gaben geradezu überhäuft. Das fängt schon beim Adventskalender an. Viele Eltern sind dazu übergegangen, die Kalender selber zu bestücken. Hinter den 24 Türchen stecken dann oft Pixie-Bücher, Haarschmuck oder Teebeutel. Eben nützliche Dinge, als noch mehr Spielzeug und Süßigkeiten.

Auch am 6. Dezember stecken bei vielen Familien Mandarinen und anderes Obst im Nikolaus-Stiefel als Schokolade. Denn durch selbst gebackene Plätzchen, Stollen und Lebkuchen essen viele Kinder im Advent sowieso schon mehr Zucker als sonst. Damit der Süßigkeiten-Konsum nicht Überhand nimmt, sollten Eltern hier sanft gegen steuern. Auch Großeltern und andere Verwandte, die die Kleinen gern beschenken wollen, sollte man freundlich darauf hinweisen und am besten gleich eine Alternative mit anbieten. Oft ist die Familie auch froh darüber, etwas zu schenken, was das Kind wirklich gebrauchen kann, als den x-ten Schoko-Weihnachtsmann.

Der Weihnachtsmann und seine Helfer

Weihnachten mit Kindern ohne Weihnachtsmann – das ist für viele ganz unvorstellbar. Tatsächlich lehnen aber immer mehr Eltern das Konzept ab, dass nur „brave Kinder“ Weihnachtsgeschenke bekommen. So wird der Nachwuchs manipuliert und unter Druck gesetzt. Vielmehr setzt sich dann auch das Denken fest, dass „gutes Benehmen“ immer mit Geschenken belohnt wird.

Ähnliche Befürchtungen äußern auch Kritiker von relativ neuen Trends wie Elf on the Shelf (deutsch etwa: Weihnachtswichtel im Regal). Dabei handelt es sich zunächst um ein US-amerikanisches Kinderbuch, das in Reimform auf eine alte Tradition aufsattelt: Der Weihnachtsmann entsendet seine Wichtel in die Häuser, wo Kinder wohnen. Die kleinen Helfer beobachten dann genau, wie das Kind sich verhält, ob es „auch ja immer schön brav ist“. Kurz vor Weihnachten kehren die Weihnachtselfen an den Nordpol zurück und erstatten Santa Claus Bericht.

Zu jedem Buch wird ein Elf mitgeliefert. Diesen sollen die Eltern dann jeden Abend, wenn die Kinder schlafen, an einen neuen Ort im Haus setzen – allerdings so, dass das Kind ihn immer im Blick hat und sich dementsprechend beobachtet fühlt. Die Erfinder erhoffen sich davon, dass die Kinder sich gutes Benehmen in der Weihnachtszeit antrainieren.

Eine Wichteltür für Weihnachten mit Kindern

Eine viel schönere Tradition ist gerade dabei, sich in Deutschland zu entwickeln: Die Wichteltür. Die Idee ist, dass im Advent ein Wichtel ins Kinderzimmer einzieht. Symbolisiert wird das Ganze durch eine kleine Tür, die man entweder selber bauen oder kaufen kann. Auch hier sind wieder die Eltern gefragt, den kleinen Hausgast über Nacht aktiv werden zu lassen. Im Gegensatz zu Elf on the Shelf ist der Wichtel aber nicht direkt sichtbar. Stattdessen schreibt er „seinem“ Kind Briefe, hinterlässt Kekskrümel oder Fußabdrücke rund um die Wichteltür oder verstreut Feenstaub. So kann der Wichtel ganz individuell im Leben des Kindes wirken. Macht der Nachwuchs zum Beispiel gerade eine schwierige Phase in der Schule durch, kann der Weihnachtswichtel ihm Mut zu sprechen. In manchen Familien ist die Wichteltür so ein großer Erfolg, dass eine zusätzliche Feentür das ganze Jahr über vorhanden ist.

Weihnachten mit Kindern – der Heiligabend ist immer etwas Besonderes

Und dann ist es endlich soweit: Der Heiligabend ist da. Hier zeigt sich, dass Weihnachten mit Kindern etwas ganz besonderes ist. In jeder Familie wird dieser Tag anders begangen. Manche Familien schmücken erst an diesem Tag den Weihnachtsbaum oder besuchen einen Gottesdienst. Der Weihnachtsmann oder das Christkind bringen die Geschenke, die Weihnachtsgeschichte wird vorgelesen oder Weihnachtslieder gesungen. Oft kommen die Großeltern vorbei, um traditionell die Weihnachtsgans oder Bratwurst mit Kartoffelsalat zu essen.

Ganz egal, wie ihr die Weihnachtsfeiertage verbringt, für dein Kind ist diese Zeit magisch. Wir hoffen, du hast ein paar schöne Ideen bekommen, wie du den Advent und die Weihnachtszeit zu etwas ganz Besonderem für deine Kinder machen kannst.

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