Hausfrauentricks als Heilmittel

Alte Hausfrauentricks als Heilmittel?

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kann die Gesunderhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit nach einer Erkrankung unterstützt werden. Einige Lebensmittel besitzen ganz besonders wertvolle Inhaltsstoffe, welche wie Medizin wirken können.

Schon der berühmteste Arzt der Antike, Hippokrates, sprach: „Lass die Nahrung dein Heilmittel und die Heilmittel deine Nahrung sein.“ Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung bietet die Basis für unser Wohlbefinden und beugt Erkrankungen vor. Jedes Lebensmittel stellt unterschiedliche Nährstoffe bereit und jeder einzelne Nährstoff übernimmt spezielle Aufgaben in unserem Körper. Damit dieser reibungslos „funktionieren“ kann, benötigen wir viele Substanzen wie Vitamine und Mineralstoffe, die wir durch die tägliche Ernährung zuführen müssen. Manche Lebensmittel enthalten ganz besondere Stoffe, welche das Immunsystem stärken oder entzündungshemmend wirken können. So kann die Küche mit ihren vielfältigen Lebensmitteln auch als kleine Apotheke dienen, derer Wirkstoffe man sich einfach bedienen kann. Einige besonders wirkungsvolle Lebensmittel sollen nun vorgestellt werden.

Zitrone liefert Vitamin C und Antioxidantien

Die gelbe Zitrusfrucht ist reich an Vitamin C und Antioxidantien. Der frische Saft der Zitrone gibt Mineralwasser einen fruchtigen Pep und soll gegen Kopfschmerzen wirken. Manche empfehlen Kaffee mit Zitrone gegen lästige Kopfschmerzen. Vitamin C ist außerdem wichtig für das Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern. Auch für die Hautpflege kann die Zitrone eingesetzt werden. Als Zutat eines selbst bereiteten Peelings befreit sie die Haut durch ihre Fruchtsäure von abgestorbenen Hautzellen und reinigt verstopfte Poren.

Knoblauch reinigt und wirkt gegen Krankheitserreger

Knoblauch schmeckt nicht nur lecker, ihm werden auch viele positive Eigenschaften auf unsere Gesundheit nachgesagt. So soll er den Körper von innen reinigen, das Blut verdünnen, harn- und schweißtreibend wirken sowie gegen Pilze, Viren und Bakterien helfen. Damit die wirksamen Inhaltsstoffe wie die besonderen Schwefelverbindungen ihre Wirkung gut entfalten können, sollte der Knoblauch zerkleinert, also gut gekaut, gepresst, zerquetscht oder gehackt, werden.

Zwiebel wirkt entzündungshemmend und antibiotisch

Die Zwiebel ist ein altbewährtes Hausmittel bei Erkältungskrankheiten, denn sie wirkt entzündungshemmend, antibiotisch und antiseptisch (keimreduzierend). Außerdem enthält die Zwiebel jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Die enthaltenden Ballaststoffe regen die Verdauung an. Regelmäßiger Zwiebelverzehr soll das Immunsystem stärken und verschiedenen Krankheiten vorbeugen. Besonders rohe Zwiebeln, die ideal zu Salaten oder auch zu Fleisch passen, enthalten besonders viele gesundheitsfördernde Substanzen.

Ingwer lindert Schmerzen

Die scharfe Ingwerwurzel wirkt nicht nur gegen Entzündungen, sondern hat sich auch als hilfreiches Mittel gegen Schmerzen bewährt. So soll Ingwer bei Menstruationsbeschwerden und Arthrose lindernd wirken. Ingwer kann frisch oder getrocknet als Tee eingenommen oder als Zutat in Suppen und Smoothies eingesetzt werden.

Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler soll stark gegen Krebs sein

Gemüse der Kreuzblütlerfamilie enthält den sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan und andere gesundheitsfördernde Substanzen, die als natürliche Anti-Krebsmittel gelten. Besonders viele davon findet man in Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Blumenkohl, Steckrüben, Brunnenkresse und Rucola.

Kurkuma soll die Krebsausbreitung unterdrücken

Das Gewürz Kurkuma, welches die meisten als Hauptzutat von Curry kennen, enthält den aktiven Stoff Kurkumin. Dieser intensive, orange-gelbe, natürliche Farbstoff wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und soll die Streuung und Ausbreitung von Krebs verhindern können. Auch antiseptische und antibakterielle Wirkungen werden dem beliebten Gewürz nachgesagt.

Zimt hilft bei der Blutzuckerregulierung

Auf der ganzen Welt erfreut sich Zimt größter Beliebtheit. Nicht nur in der Weihnachtszeit greifen viele auf das besondere Gewürz zurück, sondern auch als Zutat für Obstsalat, Apfelmus, Tee oder Süßspeisen wie Milchreis oder Grießbrei. Da passt es gut, dass Zimt den Blutzuckerspiegel reguliert. Er soll diesen langsamer ansteigen lassen und ist deshalb besonders gut für Menschen mit Diabetes mellitus geeignet. Des Weiteren soll Zimt entzündungs- und blähungshemmend wirken.

Viele Lebensmittel liefern uns nicht nur die nötigen Nährstoffe, sondern enthalten darüber hinaus weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Mit einer abwechslungsreichen Ernährung können wir unserem Körper jede Menge Gutes tun und verschiedenen Krankheiten vorbeugen.

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