Mehr Familienkuren sind notwendig

Mehr Familienkuren sind notwendig

Familienkuren werden selten von Krankenkassen genehmigt. Voraussetzungen sind, dass ambulante Therapien bei keinem Familienmitglied helfen oder beide Elternteile krank sind und die Kinder in dieser Zeit nicht zu Hause betreut werden können.

Wenn nur ein Kind krank ist, wird meist eine Mutter- oder Vater-Kind-Kur verschrieben. Problematisch dabei ist, dass beide Eltern unter dem Stress der Krankheit des Kindes leiden und beide Tipps benötigen, dem Kind und sich Erleichterung zu schaffen. Eine Krankheit kann die Beziehung stark beanspruchen. Daher ist eine Auszeit für beide Elternteile notwendig.

Krankenkassen genehmigen Familienkuren nur selten, da sie einen bezahlten Urlaub für die Familie vermuten müssen. Um eine bessere Chance auf eine Familienkur zu erhalten, äußern Sie Ihre Wünsche gegenüber Ihrem Arzt und nehmen Sie die Unterstützung von Kurberatungsstellen entgegen. Diese können Ihnen auch Familienkurorte empfehlen. Lassen Sie Ihre Krankheiten bzw. Probleme vom Medizinischen Dienst diagnostizieren, wenn dieser nicht von allein zu Ihnen kommt. Gehen Sie bei einer Absage Ihres Kurantrages in den Widerspruch.

Wir freuen uns, wenn Sie uns von Ihren Erfahrungen und Problemen bei der Antragsstellung zu Familienkuren berichten.

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