Das Brot von gestern

Die Industrie rückt dem Brote zu Leibe

Das Thema „gutes Brot“ sorgte in den letzten Tagen für reichlich Aufsehen. Aber was macht tatsächlich ein gutes Brot aus? Und muss es immer vom Bäckermeister kommen?

Das Brot von gestern

Frisch gemahlenes Getreide, Salz, Wasser, etwas Hefe und ein eigener Sauerteig sprechen nicht nur die Nasen an, sondern auch den Geschmack. Wertvolle Ballaststoffe, vitalreiche Keime und Nährstoffe versorgen den Körper zudem mit Energie und notwendigen Mineralien. Bei einigen Bäckern ist es noch Brauch, den Teig für das Brot täglich selber zu fertigen. Dies kostet viel Zeit und Mühe. Zudem berät die Verkäuferin gern über die Inhaltsstoffe und erfüllt individuelle Wünsche.

Aber dieses Brot hat auch seine Nachteile. Es trocknet und verschimmelt schneller. Höhere Herstellungs- und Verkaufskosten führen dazu, dass Backwarenanbieter häufig zum industriellen Fertigteig greifen. Der günstige Preis von Discountern, die zunehmend eigene Backwaren anbieten, ist darüber hinaus unschlagbar. Dabei wird in Kauf genommen, dass dadurch das Gesunde am Brot verschwindet – die Vitamine, Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Spurenelemente.

Das Brot von heute

Vitalstoffarme Auszugsmehle und Lebensmittelzusatzstoffe lassen das Brot gut aussehen, lange leben sowie den Bauch sättigen. Doch es übersäuert den Körper und macht krank. Zudem besteht die appetitliche, braune Kruste des Brotes nur aus Malz-Zucker.

Backwarenanbieter, egal ob Bäcker oder Discounter, sollten sich wieder auf die alten Traditionen des Backhandwerks besinnen. Der Preiskampf darf nicht auf Kosten der Gesundheit ausgetragen werden.

2 Gedanken zu “Die Industrie rückt dem Brote zu Leibe

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