Leben mit Kleinkindern – die Wohnung sicher machen

Leben mit Kleinkindern – die Wohnung sicher machen

Das eigene Zuhause sollte besonders für Kinder ein sicherer Ort sein. Wie Sie Gefahrenquellen vermeiden und Ihre Wohnung kindersicher machen, erfahren Sie hier.

Sicheres Badevergnügen

Kleinkinder können in nur wenigen Zentimeter tiefem Wasser ertrinken. Deshalb dürfen sie niemals im Bad alleine gelassen werden. Im Badezimmer ist es empfehlenswert, Badetücher, Kleidung und alle anderen Dinge, die nach dem Baden benötigt werden, vorher so zurechtzulegen, dass man das Kind nicht aus dem Blick lassen muss, um die benötigten Dinge zu holen. Kinderhaut ist empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Deshalb sollte das Badewasser eine maximale Temperatur von 38 °C haben. Haben Sie kein Thermometer zur Hand, können Sie auch mit Ihrem Unterarm prüfen, ob das Badewasser die richtige Temperatur hat. Kinderwannenaufsätze sollten so beschaffen sein, dass sie nicht wackeln oder abrutschen können. Badesitze für die große Badewanne stellen eine Gefahrenquelle dar, weil das Kleinkind umkippen kann.

In der Küche lauern viele Gefahren

Das Absichern des Herds ist in der Küche besonders wichtig. Ein Schutzgitter verhindert, dass Kleinkinder heiße Töpfe und Pfannen herunterziehen können. Zusätzlichen Schutz bietet es, nur die hinteren Herdplatten zu benutzen und die Stiele und Griffe des Kochgeschirrs nach hinten zu drehen. Ein Herdtürstopp verhindert, dass Kinder die Backofentür alleine öffnen. Um das Anschalten des Herds durch das Kind zu verhindern, bieten sich versenkbare Herdplattenregler an.

Weiterhin sollten alle elektrischen Geräte wie Toaster, Küchenmaschine und Wasserkocher am besten immer aus der Steckdose gezogen werden und möglichst mit aufgerolltem Kabel weit an der Wand stehen. Kabelhalter und Kabelschläuche können bei herumliegenden Kabeln vor neugierigen Knabbern am Kabel schützen. Auch Kindersicherungen für Steckdosen sind empfehlenswert, damit den Kleinen beim Spielen nichts passiert.

Das Kinderzimmer sichern

Im Zimmer des Kleinkindes liegt besonderes Augenmerk auf dem Kinderbett. Bei Gitterbetten sollte der Abstand zwischen den Gitterstäben maximal zwölf Zentimeter betragen. Vorhänge oder Gardinen mit Schnüren oder Kordeln sollten nicht in Reichweite des Kindes angebracht sein.

Der Wickeltisch sollte eine ausreichende Größe aufweisen und mit abgerundeten Ecken ausgestattet sein. Am besten steht er nicht inmitten des Raumes, sondern in einer Ecke, da so bereits zwei Seiten des Wickeltisches gegen das Hinunterstürzen abgesichert sind. Die Aktion „DAS SICHERE HAUS“ rät jedoch dazu, Kinder auf dem Boden zu wickeln, um die Gefahr eines Sturzes auszuschließen.

Bei Zimmerpflanzen sollten Sie sich genau darüber informieren, ob diese auch ungefährlich für Kinder sind. Für Kleinkinder sollten Zimmerpflanzen generell außer Reichweite stehen.

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