Mediterrane Ernährung kann das Brustkrebsrisiko senken

Die Möglichkeiten der Brustkrebsvorsorge

Mit einem Anteil von 32 Prozent der Neuerkrankungen macht Brustkrebs den größten Teil der Krebserkrankungen bei Frauen aus. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Methoden der Brustkrebsvorsorge

Um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen, gibt es mehrere Methoden. Heutzutage sind vier Methoden gebräuchlich:

  • Regelmäßiges Abtasten der eigenen Brust
  • Abtasten der Brust durch den Frauenarzt
  • Röntgenuntersuchung (Mammographie-Screening) der Brust
  • Ultraschalluntersuchung (Mammasonografie) der Brust

Abtasten der eigenen Brust

80 Prozent der Frauen entdecken den Tumor in ihrer Brust selbst. Am besten tasten Sie ihre Brust kurz nach der Regel ab. Dazu legen Sie sich hin und nehmen einen Arm hoch. Mit drei Fingern wird von außen nach innen getastet. Dabei sollten Sie auf Knoten und neu aufgetretene Verhärtungen achten. Das richtige Abtasten der eigenen Brust kann auch erlernt werden. Dafür gibt es im Internet sowie bei Ihrem Frauenarzt vielfältige Anleitungen. Wenn Sie Veränderungen oder Knoten an Ihrer Brust feststellen, sollten Sie Ihren Frauenarzt kontaktieren. Dieser kann bei Ihren Terminen ebenfalls die Brust sowie zusätzlich die Achselhöhle abtasten.

Unsicherheit bei der Mammografie

Eine Studie der Barmer GEK und der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass die Hälfte der Frauen unzureichend über Nutzen und Risiken der Mammografie informiert ist. 30 Prozent der Frauen glauben sogar, die Mammografie könne den Brustkrebs verhindern. Seit 2002 werden Frauen über 50 regelmäßig zur Mammografie gebeten.

Die meisten Veränderungen in der Brust finden zwar die Frauen selbst heraus, durch das Verfahren der Mammografie in der Brustkrebsvorsorge können Veränderungen allerdings viel eher entdeckt werden. Das ist der große Vorteil des Mammographie-Screening. Denn nicht alle Veränderungen in der Brust können durch das Abtasten entdeckt werden. Durch eine frühe Erkennung ist auch eine mildere Behandlung möglich.

Auf der anderen Seite sollten Frauen beachten, dass die Röntgenaufnahmen der Mammografie auch Auffälligkeiten zeigen können, die harmlos sind oder ein falsches Bild vermitteln.

Mammasonografie

Die Mammasonografie ist eine Methode, die zusätzlich bei der Mammografie zur Brustkrebsvorsorge eingesetzt werden kann, um hauptsächlich Klarheit bei nicht eindeutigen Mammografiebefunden zu verschaffen. Geeignet ist diese Ergänzung z. B. für Frauen mit dichtem Brustgewebe, denn dabei nimmt die Sensitivität der Mammografie, also die Fähigkeit der Untersuchung, Risikopatienten zu erkennen, ab. Mit der Untersuchung über Mammasonografie lassen sich so frühzeitig zusätzliche mögliche Geschwüre lokalisieren.

Brustkrebsvorsorge in der Schwangerschaft

Auch in der Schwangerschaft können die oben genannten Untersuchungen ohne Probleme durchgeführt werden. Eine eindeutige Diagnose kann sich allerdings verzögern, da die Schwangerschaftshormone einen Einfluss auf die Veränderungen in der Brust haben..

Ein Schwangerschaftsabbruch hat keinen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Nur wenn die Behandlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind und das Leben der Frau gefährdet ist, kommt diese Möglichkeit in Betracht.

Fazit

Die hohe Quote an Erkrankungen zeigt, dass eine Brustkrebsvorsorge bzw. eine frühzeitige Erkennung von Veränderungen in der Brust notwendig ist. Da ein Tumor aber auch zwischen zwei ärztlichen Untersuchungsterminen entstehen kann, ist es sinnvoll, alle Möglichkeiten der Früherkennung zu nutzen. Insbesondere das Abtasten der eigenen Brust sollte regelmäßig erfolgen.

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