Hund, Katze und Co – die Suche nach dem perfekten Haustier für Kinder

Hund, Katze und Co – die Suche nach dem perfekten Haustier für Kinder

„Mama, Papa darf ich bitte bitte ein Haustier haben?“ ist eine Frage, welche die meisten Eltern wahrscheinlich schon mal gehört haben. Für ein klares „Ja.“ gibt es viel zu bedenken.

Was gibt es zu beachten?

Ein Tier kann das ganze Leben verändern. Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass ein Tier für Kinder durchaus Sinn macht. Die Tiere können ein Freund für die Kleinen werden und die Kinder lernen so verantwortungsbewusstes Handeln und soziale Kompetenz.

Zu beachten ist jedoch: Eine artgerechte Tierhaltung erfordert Zeit, Platz und Geld. Es kann durchaus passieren, dass das Kind langfristig das Interesse an dem Tier verliert und die Eltern dann die komplette Pflege übernehmen müssen. Vor der Anschaffung eines Tieres sollte auch geklärt werden, welche Erwartungen das Kind hat. Möchte es eher einen Spielkameraden oder doch eher ein Tier zum Beobachten.

Hund, Katze oder doch etwas ganz anderes?

Nach diesen Überlegungen geht es an die Wahl des konkreten Haustiers.

Hunde sind treue Spielkameraden, die bis auf wenige Ausnahmen für Kinder geeignet sind. Allerdings brauchen sie auch viel Zeit, Bewegung und Erziehung. Kinder können sich frühestens ab einem Alter von zwölf bis dreizehn Jahren eigenständig um einen Hund kümmern.

Katzen sind sehr verschmust und lassen sich leicht streicheln. Anders als Hunde lassen sie sich aber kaum dressieren. Vielmehr sind es sehr eigensinnige Tiere. Das kann zu viel Frust bei den Kindern führen. Katzen können aber trotzdem eine Bereicherung für Kinder sein. Schon ab sechs Jahren können Kinder einen Teil der Pflege übernehmen.

Vögel sind eher Tiere zum Beobachten. Zahme Vögel fliegen schon mal zum Besitzer, aber das ist nicht die Regel. Für die artgerechte Haltung ist es notwendig, mindestens zwei Vögel zu halten. Auch sollte der Käfig nicht zu klein sein. Freier Flug in der Wohnung sollte bestenfalls auch ermöglicht werden.

Auch Meerschweinchen sind eher Tiere zum Beobachten. Sie sind zwar sehr flauschig, aber keine Kuscheltiere, die es mögen, herumgetragen und geknuddelt zu werden.

Haustiere sind kein Spielzeug!

Egal welches Tier es letztlich wird, Eltern sollten ihrem Kind vor allen Dingen eins vermitteln: Haustiere sind empfindungsfähige Lebewesen und sollten mit Respekt behandelt werden. Für die Kinder ist es wichtig, zu lernen, richtig mit dem Tier umzugehen und zu wissen, wann es in Ruhe gelassen werden will. Denn selbst ein zahmes Haustier kann kratzen und beißen, wenn es bedrängt wird.

Auf der anderen Seite sollten Eltern auch im Hinterkopf behalten, dass Kinder auch für die Tiere gefährlich sein können. Eine Katze, der ein Kind am Schwanz zieht, wird schon zeigen, was sie davon hält. Ein Hamster, der in einem Moment der Unachtsamkeit runterfällt, hat schon eher schlechte Karten.

Das perfekte Haustier?

Die Frage nach dem perfekten Haustier für Kinder haben wir immer noch nicht beantwortet, denn DAS perfekte Haustier existiert nicht. Um trotzdem eine gute Entscheidung treffen zu können, sind umfangreiche Überlegungen notwendig. Dabei sollte insbesondere der Aufwand der Tierhaltung eine Rolle spielen.

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