In den Biomüll oder in die Suppe?

Wenn wir kochen, verwenden wir selten alles komplett. Es bleibt immer etwas Abfall übrig. Aber das muss nicht sein. Mit unseren Tipps holst du mehr aus deinen Lebensmitteln raus!

Schalen einfach mitessen

Die einfachste Variante ist es, Abfall gar nicht erst anfallen zu lassen. Bei viele Obst- und Gemüsesorten kann man sich das Schälen sparen und die Schale einfach mitessen. Dies ist zum Beispiel kein Problem bei Roter Bete, Möhren, Süßkartoffeln, Kartoffeln oder Gurke. Auch viele Obstsorten eignen sich zum Komplettverzehr, wie zum Beispiel Apfel, Birne, Khaki oder verschiedene Zitrusfrüchte. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Obst und Gemüse ohne Pestizide angebaut wurde. Wer Zitronen ausgepresst hat, kann zum Beispiel noch die Schale abreiben und einfrieren, um dem nächsten Essen ein zartes Zitronenaroma zu verleihen.

Schalen weiterverwenden

Wer doch schält, kann aus den Schalen noch was zaubern. Gemüseschalen, zum Beispiel von Kartoffel oder Roter Bete, sind gut zur Herstellung von Chips geeignet. Wer keine Chips mag, kann aus den Schalen auch eine Gemüsesuppe herstellen. Gemüseschalen oder -reste lassen sich bis zur Verwendung gut einfrieren, denn oft kommen auf einmal nicht genug für eine Suppe oder Brühe zusammen. Wenn du genug gesammelt hast, einfach die Schalen und Reste in einem Topf mit Wasser aufkochen, würzen und sieben. Und schon hast du eine Gemüsesuppe gezaubert.

Und was wird aus Resten?

Obstreste eignen sich gut für Smoothies. Sie können bis zur Verwendung auch eingefroren werden. Kräuter, die schon leicht welk sind und sich nicht mehr zur Dekoration eignen oder schlicht nicht aufgebraucht werden können, können ebenfalls eingefroren werden. Dazu einfach einen Eiswürfelbehälter mit Öl (zum Beispiel Olivenöl) füllen, Kräuter dazugeben und einfrieren. Und schon hat man für die nächste Kochsession einen Kräuterwürfel zum Würzen parat. Der Eiswürfeltrick eignet sich auch gut für übrig gebliebenen Wein. Oft braucht man zum Kochen Wein, aber wer möchte dafür schon extra eine große Flasche aufmachen? Wer seine Weinreste von der letzten Feier als Eiswürfel im Gefrierfach lagert, hat immer was zum Kochen parat.

Peeling aus Kaffeesatz

Ein Peeling aus Kaffeesatz ist nicht nur ökologisch sinnvoll, es hat auch eine tolle Wirkung auf deine Haut. Durch Peelings werden alte Hautschuppen entfernt und die Zellerneuerung gefördert. Das im Kaffeesatz enthaltene Koffein wirkt zudem anregend und fördert die Durchblutung. Dieses Peeling wird oft bei Cellulitis empfohlen und kann ganz einfach beim Duschen durchgeführt werden. Der Kaffeesatz kann so direkt als Peelingmasse verwendet werden oder noch mit Öl oder Honig verfeinert werden, um die Haut zu pflegen. Einfach einmassieren und wieder abspülen.

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