Eine Fernbeziehung ist nicht immer einfach

Fernbeziehung – So glückt die Liebe auf Distanz

Eine Fernbeziehung ist nicht immer einfach – aber dennoch wunderschön. Wir zeigen euch die Pros und Contras einer solchen Partnerschaft genauso wie viele wertvolle Tipps und Anregungen.

Immer mehr Paare führen eine Fernbeziehung. Die einen haben sich übers Internet lieben gelernt und wohnen kilometerweit auseinander. Bei anderen ändert sich das Zusammenleben durch einen neuen Arbeitsort zu einer Wochenend-Beziehung. Liebe auf Distanz ist eine Herausforderung. Dabei zeigen sich oft ganz andere Probleme als bei einer Partnerschaft am gleichen Wohnort – aber eben auch unterschiedliche Vorteile.

Vorteile einer Fernbeziehung

Bei einer Fernbeziehung steht die Kommunikation im Vordergrund. Man lernt, über Gefühle und Ängste zu sprechen. Gemeinsam können Lösungen und neue Wege gefunden werden. Streits müssen durch Sprechen geklärt werden, nicht durch Versöhnungssex. Außerdem basiert eine Fernbeziehung nicht nur auf körperlicher Anziehung. Sondern der Charakter, Marotten und Eigenarten beider Partner stehen stärker im Fokus. Das alles legt den Grundstein für „später“, wenn man keine Fernbeziehung mehr führt, sondern dauerhaft zusammenlebt.

Doch die Liebe auf Distanz hat noch mehr Pluspunkte. So hat jeder Partner seine individuellen Freiheiten. Zum Beispiel musst du dich nicht jeden Abend mit deinem Schatz um die Fernbedienung streiten. Du kannst deine Freunde treffen, wann immer du willst oder zum Sport gehen. Dadurch habt ihr euch ständig was zu erzählen, weil ihr unterschiedliche Dinge erlebt. Außerdem hockt ihr nicht ständig aufeinander und nervt euch am Ende vielleicht noch.

Auch schlechte Zeiten gehören dazu

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Keine Partnerschaft ist perfekt und jedes Pärchen hat seine eigenen Probleme. Manchmal wird aus jeder Mücke ein Elefant gemacht. Das passiert auch in Fernbeziehungen häufig. Eifersucht, Klammern und Kontrollwahn können bei großer Entfernung schnell die Oberhand gewinnen. In Zeiten sozialer Netzwerke ist das kein Wunder. Hast du dich auch schon mal dabei erwischt, wie du seine Profile bei Facebook, Twitter oder Instagram gecheckt hast, weil dein Partner nicht sofort geantwortet hat? Oder dachtest du: „Warum antwortet sie nicht? Der Messenger zeigt doch, dass sie meine Nachricht gelesen hat und gerade online ist.“ Wenn du zu solchen Gedanken neigst: Leg das Smartphone weg, schalte den PC ab und bring dich auf andere Gedanken. Letztendlich schadest du dir mit solchem Verhalten nur selbst. Denn oft vergessen wir, dass der oder die andere auch noch ein eigenes Leben hat.

Das Gleiche gilt bei Wochenendbeziehungen. Wenn ihre eure freien Tage ausschließlich zu zwei plant, lauft ihr Gefahr, Freunde und Hobbys zu vernachlässigen. Achtet daher ganz bewusst auf eine ausgewogene Mischung. Wir wissen, dass das Schwierigste an einer Fernbeziehung die Einsamkeit ist. Auch wenn ihr euch noch so oft mit Verwandten und Bekannten verabredet: Abends alleine einschlafen, krank sein oder Trost suchen – das sind die Momente, in denen eine Fernbeziehung wirklich ätzend ist. Und das ist auch okay! Es muss nicht immer alles super sein. Redet darüber, was euch traurig macht.

Was sonst noch hilfreich ist

In jeder Partnerschaft ist es wichtig, gemeinsame Rituale zu schaffen. Das ist in einer Fernbeziehung nicht immer leicht, aber gerade da umso wichtiger. Seid also kreativ und schämt euch nicht für eure Wünsche. Ihr müsst sie ja niemandem erzählen.

Ein paar Anregungen gefällig? Schickt euch morgens und abends kleine Liebesbotschaften. Verwendet Abkürzungen oder Formulierungen, die nur euch etwas bedeuten. Geheime Kosenamen tragen ebenso zur Intimität bei, auch wenn ihr euch nicht seht. In Zeiten von Instant Messengern haben Botschaften per Post einen hohen Stellenwert. Stelle für deinen Liebling ein Care Paket zusammen, schickt euch Liebesbriefe oder Postkarten. Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Auch in einer Fernbeziehung sind Dates wichtig. Nehmt euch bewusst Zeit füreinander. Kurze Nachrichten zwischendurch via WhatsApp sind wichtig, aber eben nicht alles in einer Beziehung. Telefoniert nicht nur nebenbei, sondern konzentriert euch dabei wirklich auf den anderen. Viele Paare sehen zum Beispiel auch gleichzeitig einen Film oder eine Serie und telefonieren dabei. So können sie sich direkt darüber austauschen. Das klappt aber natürlich auch, wenn ihr zu unterschiedlichen Zeiten schaut. Oder wie wäre es, abends beim Skypen oder Telefonieren zusammen einzuschlafen? Schafft euch eigene kleine Rituale, damit eure Liebe auf Distanz wachsen kann.

 

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