Meal Prep – Die Alternative zu Fast- und Junkfood

Meal Prep – Die Alternative zu Fast- und Junkfood

Häufig bleibt im stressigen Arbeits- oder Schulleben oder in anderen Umständen kaum die Zeit, regelmäßig und abwechslungsreich zu kochen. Das führt oft dazu, dass wenig gesundes Fertigessen verzehrt wird. Meal Prep ist die Lösung für das Problem.

Meal Prep – was ist das?

„Meal Prep“ ist die Kurzform von Meal Preparation oder Meal Preparing und heißt übersetzt einfach „Vorkochen“. Vorkochen ist insbesondere für Menschen geeignet, die viel Stress und wenig Zeit haben. Der Vorteil ist, dass du dir sowohl den Zeitpunkt, an dem du kochen möchtest, als auch die Menge aussuchen kannst. Die Auswahl der Gerichte richtet sich nach den Gegebenheiten am Ort, an dem du dein Mittagessen zu dir nimmst. Gibt es eine Küche mit Herd oder Mikrowelle, um Speisen entsprechend aufzuwärmen? Wenn nicht, kannst du beispielsweise abwechslungsreiche Salate und Sandwiches kreieren.

Besonders geeignet ist Meal Prep für Schwangere und junge Eltern, denn die Zeit der Schwangerschaft und die Phase danach bedeuten eine Umstellung des Alltages. Das Kind braucht viel Aufmerksamkeit. Eltern und Kind benötigen aber auch abwechslungsreiche Nahrung, um bei Kräften zu bleiben und alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten.

Aufgewärmte Speisen – das solltest du beachten

Wenn Essen längere Zeit bei Zimmertemperatur an der Luft steht, vermehren sich Bakterien schon nach ca. zwei Stunden so stark, dass dein Essen ungenießbar werden kann. Darum sollte es nach der Zubereitung möglichst schnell in den Kühlschrank. Damit das Essen schneller abkühlt, fülle es in flache Behältnisse ab und rühre gelegentlich um.

Beim Aufwärmen empfiehlt es sich eine Temperatur von 70 °C zu erreichen. Nur so werden Bakterien sicher abgetötet. Bei häufigem Aufwärmen kommt es jedoch zu einem Nährstoffverlust, da insbesondere die meisten Vitamine empfindlich gegenüber Hitze reagieren. Veraltete Empfehlungen besagen, dass bestimmte Lebensmittel wie z. B. Pilze nicht aufgewärmt werden sollen, allerdings kommt es hauptsächlich auf die kühle Lagerung der Lebensmittel an.

Aufpassen solltest du jedoch bei nitrathaltigen Pflanzen wie Spinat. Bakterien verwandeln das Nitrat in Nitrit. Für Erwachsene ist wieder aufgewärmter Spinat in der Regel ungefährlich. Für Kleinkinder kann wieder aufgewärmter Spinat aber gefährlich sein, da ihnen ein Enzym fehlt. Das kann zu akuter Erstickungsgefahr führen. Daher ist es sinnvoll, bei Kleinkindern komplett auf Spinat zu verzichten.

Haltbar machen von Speisen – das solltest du beachten

Wenn du Essen über einen längeren Zeitraum aufbewahren möchtest, solltest du es bei -18 °C einfrieren und lagern. Doch auch hier sind Lebensmittel nicht unendlich lange haltbar. Allgemeingültige Aussagen über die Haltbarkeit gibt es nicht. Wenn du optische Veränderungen oder einen intensiven Geruch bemerkst, solltest du jedoch vom Verzehr absehen. Weiterhin hat eine Untersuchung des Sterns ergeben, dass Essen aus mikrobieller Sicht mehrmals eingefroren werden kann. Allerdings verändern sich Konsistenz und Geschmack teilweise drastisch.

Meal Prep erspart nicht nur Zeit, sondern sichert auch eine abwechslungsreiche Mahlzeit. Wenn du die Regeln beim Aufwärmen beachtest, dann steht dem Genießen des Vorgekochten nichts mehr im Weg.

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