Mentales Training gegen Stress

Mentales Training: Wie Aktivität dich geistig gesund hält

Körperliche und geistige Gesundheit können sich gegenseitig beeinflussen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Bewegung sich auch auf deinen Gemütszustand auswirkt. Mentales Training hilft dir, gesund zu bleiben – physisch und psychisch.

Mentale Gesundheit: eine Definition

Um zu verstehen, was mentales Training ist, ist es wichtig, sich im Vorfeld mit mentaler Gesundheit zu beschäftigen. Mentale Gesundheit, auch psychische oder geistige Gesundheit genannt, impliziert das mentale Wohlbefinden einer Person. Wer mental gesund ist, kann den alltäglichen Anforderungen des Lebens standhalten und ist in der Lage, seine Rolle im Arbeits- und Privatleben einzunehmen. Psychisch gesunde Menschen zeichnen sich durch Selbstvertrauen aus und agieren auch bei Stress oder in überlastenden, hektischen Situationen verhältnismäßig ausgeglichen. Zudem ist mentale Gesundheit neben beispielsweise körperlicher Gesundheit ein Baustein, der zur allgemeinen und vollständigen Gesundheit eines Menschen beiträgt.

Mentales Training – In welchem Zusammenhang stehen körperliche und geistige Gesundheit?

Einerseits soll Sport das Risiko auf psychische Erkrankungen senken, andererseits soll er die Heilung ebensolcher begünstigen. Unterdessen wird körperliches Training deswegen auch als Begleittherapie bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen eingesetzt. Auch wenn körperliche Betätigung häufig schwerfällt, wenn es einer Person schlecht geht und sie zu negativen Gedanken neigt, lohnt sich die Überwindung meist. Es ist bewiesen, dass es beim Sport zur Freisetzung von Glückshormonen kommt und Stresshormone gehemmt werden. Besonders Menschen, deren Gedanken stetig kreisen, finden mit Sport eine Möglichkeit, ihren Kopf freizubekommen.

Doch nicht nur Menschen, die bereits erkrankt sind, profitieren vom Sport. Schließlich senkt körperliche Betätigung das Risiko, überhaupt zu erkranken. Darüber hinaus muss sich jemand, der seinen Körper gesund hält, weniger Gedanken um seine Gesundheit machen. Dadurch fällt wiederum ein Stressfaktor weg und der Kopf hat Kapazitäten für andere Dinge. Des Weiteren verbessert sich oft die Schlafqualität durch regelmäßigen Sport. Besserer Schlaf wiederum hilft, sich mental wohlzufühlen. Ebenfalls nicht zu missachten ist der Fakt, dass Bewegung häufig das Selbstwertgefühl stärkt. Wer sich einmal überwunden hat und regelmäßig sportliche Erfolge feiert, fühlt sich sicher und gestärkt.

Andersherum hilft die Vorstellung unterschiedlicher Bewegungsabläufe, die eigenen körperlichen Leistungen zu verbessern. Die Rede ist dann von mentalem Training. Handlungen und Bewegungen werden dabei immer wieder in der Vorstellung durchgeführt. Sportler unterschiedlicher Disziplinen, zum Beispiel Ski-Alpinisten, nutzen diese Methode, um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten. Das hilft, auch dann aktiv zu sein, wenn es die Situation körperlich nicht zulässt, zum Beispiel bei einer Erkrankung.

Diese Bewegungen helfen, gesund zu bleiben: Ideen für mentales Training

Welche Sportarten dem Einzelnen helfen, sich rundum wohl und gesund zu fühlen, ist sehr individuell. Das Training sollte vor allem zur Person passen und ihr Freude bereiten. Ob das nun Laufen, Kraftsport oder Boxen ist, ist primär nicht wichtig. Von viel größerer Bedeutung ist die Regelmäßigkeit, mit der Sport betrieben wird. Trainiert werden sollte etwa ein- bis dreimal pro Woche, mindestens 30 Minuten lang.

Wer aufgrund körperlicher oder starker seelischer Einschränkungen keinen Sport betreiben kann, tut sich mit Mentaltraining etwas Gutes. Es kann aber auch als Ergänzung zum körperlichen Training fungieren und helfen, die eigenen Ziele zu verfolgen. Beispiele dafür sind die Vorstellung, beim Kraftsport ein größeres Gewicht zu stemmen, beim Joggen weiterzulaufen oder beim Boxen eine neue Bewegungsabfolge zu bewerkstelligen.

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